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Projektstruktur

Die 3 Phasen des Förderprogramms

Das Förderprogramm „Klima- und Energie-Modellregionen“ besteht aus 3 Phasen: 

Phase 1: Entwicklung eines Umsetzungskonzepts à Die Entwicklung des energiepolitischen Leitbilds erfolgte auf Basis zahlreicher Steuerungsgruppentreffen sowie unter Einbezug interessierter bzw. von Aktivbürgern in Kombination mit Gemeinde- und Wirtschaftsvertretern der Region. In Workshops wurden hierbei die Prioritäten erarbeitet, einer Reihung zugezogen und das aktuelle Konzept mit Maßnahmenplan erstellt.  

Phase 2: 2-jährige Umsetzungsphase durch die Modellregionsmanagerin à Die Managerin kümmert sich um die konkrete Umsetzung der Projekte und um Bewusstseinsbildung in der Region. Außerdem ist es ein weiteres Ziel der Regionsmanagerin zusätzliche Fördermittel für die Umsetzung zu lukrieren.

Phase 3: Der Klima- und Energiefonds unterstützt die Klima- und Energiemodellregionen mit exklusiven Investitionsförderungen für Projekte in den Bereichen Photovoltaik, Holzheizungen, thermische Solaranlagen, Aufbau von E-Ladeinfrastruktur (in Kombination mit Photovoltaik) und Mustersanierungen.

 

Die 3 Erfolgsfaktoren des Projekts

1. Das Umsetzungskonzept: Das Konzept untersucht die Ist-Situation, definiert Ziele, identifiziert Potenziale und beinhaltet ein sehr umfangreiches Maßnahmenpaket, welches den Umsetzungsprozess genau beschreibt und mit dem die Ziele in den nächsten zwei Jahren erreicht werden wollen. In der Klima- und Energiemobilitätsregion Anger & Floing beinhaltet dieses Paket z.B. folgende Maßnahmen:

Ausbau von Photovoltaik (Ganzheitliche Förderabwicklung von Photovoltaik-Anlagen)

Energetische Buchhaltung in öffentlichen Gebäuden

Energieeffizienz-Offensive für Private (Beratung, Informationsveranstaltungen)

Umstellung der kommunalen Straßenbeleuchtung auf effiziente Leuchtmittel

Klimabewusstes und regionales Einkaufen

Schulische Schwerpunktaktionen im Umwelt- und Energiebereich

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2. Eine treibende Kraft vor Ort: Laut Klima- und Energiefonds ist es Voraussetzung für die Umsetzung dieses Energieprojekts einen Regionsmanager zu engagieren, dieser ist für das Vorantreiben der Umsetzung von Projekten aus dem Maßnahmenplan verantwortlich und die fixe Ansprechperson für die Stakeholder der Region.

3. Einbindung der Region in den Entwicklungsprozess: Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Einbindung von Stakeholdern, der regionalen Wirtschaft, der Politik und der Bevölkerung um ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und energieeffizientes Leben in der gesamten Region zu schaffen und zu verankern. In der Konzeptentwicklung wurde die Region schon über Vertreter des Wirtschaftsvereins und der Politik verstärkt miteingebunden. In der Umsetzungsphase wird nun verstärkt auf das Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaftstreibenden gesetzt um in der Region wirklich etwas zu bewirken und zu verändern.

 

 

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